30. Dez 2005 09:50
Der größte Mobilfunk-Betreiber in Serbien steht ohne Lizenz da. Er hatte einen Vertrag mit einer Firma abgeschlossen, die der Regierung missfiel.
Die serbische Regierung hat Mobtel, dem größten Mobilfunkbetreiber des Landes, die Lizenz zum Betrieb seines Netzes entzogen. Grund sei, dass Mobtel rechtswidrig einen Vertrag mit einer Firma in der abtrünnigen Provinz Kosovo abgeschlossen habe, teilte die Regierung in Belgrad mit.Ein österreichisches Konsortium, das nach eigenen Angaben die Mehrheit an Mobtel hält, kündigte umgehend eine Klage an. Die Besitzverhältnisse sind allerdings unklar, auch der serbische Staat behauptet, Mehrheitsaktionär zu sein.
Die Belgrader Regierung wolle Maßnahmen unternehmen, damit die Mobtel-Kunden ungestört alle Dienste weiter benutzen können, hieß es. (nz)