29. Dez 2005 13:28
Wer auf die Website des US-Geheimdienstes NSA surfte, durfte sich der Überwachung sicher sein. Ein kleines Programm sammelte anschließend Daten der Besucher.
Bei Besuch der Website www.nsa.gov wurden demnach zwei Cookies dauerhaft auf der Festplatte des Nutzers installiert. Welche Surf-Daten sie an den Geheimdienst übermittelten, ist bislang unklar. Ein NSA-Sprecher sagte, man habe diese lediglich benutzen wollen, um das Nutzungsverhalten auf der eigenen Website zu analysieren.Allerdings: US-Regierungsbehörden ist es untersagt, solche Cookies dauerhaft auf User-Rechnern zu platzieren. Als «dauerhaft» darf dabei auch das NSA-Modell gelten - erst im Jahr 2035 wird es inaktiv.
Weshalb die Cookies so lange gespeichert wurden, konnte der Sprecher nicht erklären. Er sagte lediglich, es habe sich um einen Fehler gehandelt, der durch ein Software-Update verursacht wurde. Bislang seien die Cookies mit einem kurzfristigen Verfallsdatum versehen gewesen. Keinesfalls seien die Daten aufbewahrt worden.