netzeitung.deUSA: Visa muss Kundenkarten sperren lassen

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Praktisch und manchmal gefährlich: Kreditkarten. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Praktisch und manchmal gefährlich: Kreditkarten.
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Durch ein Leck sind offenbar die Kreditkarten-Daten von Kunden eines Handelsunternehmens unsicher geworden. Ein Fachmedium deckte die Lücke auf.

In den USA sind möglicherweise Kreditkartendaten von Visa-Kunden in die falschen Hände geraten. An Heiligabend habe Visa einräumen müssen, dass das System eines Handelsunternehmen «möglicherweise eine Sicherheitslücke aufgewiesen hat», meldet die IT-Fach-Website «Cnet.com».

«Cnet.com» selbst hatte die Recherche gestartet, nachdem Kunden mitgeteilt hatten, dass ihre Karten gesperrt oder unter besondere Sicherheitsbeobachtung gestellt worden waren. «Visa hat zeitnah die betroffenen Finanzinstitutionen alarmiert, damit diese ihre Kunden durch eine unabhängige Betrugs-Überwachung schützen können, und, falls nötig, durch die Neuausgabe von Karten», wird bei «Cnet.com» zitiert.

Weitere Informationen konnte die Website von dem Kreditkartenunternehmen nicht erhalten. Damit ist nicht bekannt, bei welchem Unternehmen das Datenleck entstanden ist, wie viele Kunden betroffen sind oder wann das Problem bei Visa bekannt wurde. In seiner Erklärung wies Visa auf die enge Zusammenarbeit mit dem Unternehmen hin, die Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptieren. Man fordere aggressiv die Schaffung höchster Standards in Sachen Sicherheit ein.

Datenlecks hatte es in diesem Jahr bei diversen US-Unternehmen und Institutionen gegeben. Allein durch ein Leck beim Unternehmen Cardsystems Solutions waren die Daten von 40 Millionen Kunden in Gefahr geraten. (nz)