Microsoft will damit aber offenbar seine MSN-Suche attraktiver machen, und Marktführer Google angreifen. Im September hatte der Konkurrent einen Marktanteil von 45 Prozent, Microsoft lediglich 12 Prozent. Die Strategie würde Google vor allem deshalb treffen, weil dessen nahezu einzige Einnahmequelle bislang das Werbegeschäft ist. Microsoft verdient dagegen sein Geld maßgeblich außerhalb dieses Sektors.
Google reagierte jedoch gelassen. «Wir halten immer Ausschau nach neuen Geschäftsmodellen, um die Suche für die Nutzer anziehender zu machen, darunter auch eine Bezahlung an die Anwender», hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens.