30. Nov 2005 12:58
Wenn es nicht gelingt, Jugendliche zu legalen Downloads zu bekehren, dann ist die momentane Krise der Musikindustrie nur der Anfang – davon gehen Marktforscher aus.
Man müsse den Jugendlichen das legale Herunterladen regelrecht beibringen, so die Forscher. Wenn es der Industrie nicht gelinge, diese wichtige Zielgruppe dazu zu bewegen, legal Musik herunterzuladen oder wieder CDs zu kaufen, dann könnte in Zukunft, «der Einbruch bei den Verkaufszahlen von Musikaufnahmen die momentane Stagnation aussehen lassen, wie die Ruhe vor dem Sturm», zitiert die britische Zeitung «The Guardian» aus der Studie.Jugendliche in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Italien und Spanien hatten die Marktforscher befragt. Dabei fanden sie heraus, dass die überwiegende Mehrheit Musik vor allem von Tauschbörsen wie Kazaa oder Emule bezieht: 34 Prozent der Jugendlichen nannten diese Quelle. Für Download bezahlen nach eigenen Angaben nur sechs Prozent der jungen Musikhörer.