Klar ist zumindest soviel: Weil die Programme per Satellit nicht nur in Deutschland frei zu empfangen sind, wollen die Hollywood-Studios durchsetzen, dass die Fernsehsender höhere Lizenzgebühren für Filme zahlen. Die Verschlüsselung würde deshalb den Fernsehanbietern wahrscheinlich Geld sparen. Von der Verschlüsselung der Satelliten-Programme wären in Deutschland mehrere Millionen Bürger betroffen - etwa 3,8 Millionen Set-Top-Boxen stehen in Haushalten, die dann laut «Infosat» für den Empfang der privaten Fernsehsender nicht mehr zu gebrauchen wären.
Konkrete Details zu den Verschlüsselungsplänen wollen RTL und ProSieben dem Bericht zufolge kurz vor Jahreswechsel bekannt geben - nach der Bekanntgabe des Kartellamt-Bescheids über die angestrebte Fusion der Axel Springer AG mit der ProSiebenSat1 Media AG. (nz)