Anarchisten-Websites hatten der Werbeagentur daraufhin geistige Verwandtschaft zu Nazis unterstellt, Blogger hatten über das Bild eher belustigt geschrieben. Die Werbeagentur hatte sich von dem Bild distanziert und gesagt, man sei über dessen Existenz «nicht glücklich».Der Nationalsozialismus-Experte Hans-Ulrich Wehler sagte, nur weil vor Jahrzehnten eine ähnliche Formulierung gebraucht worden sei, spreche nichts gegen die Verwendung des neuen Slogans. Ansonsten müssten hunderte von Worten gestrichen werden.
In der seit September laufenden Werbekampagne werben große deutsche Medienunternehmen in Anzeigen, Fernsehspots und im Internet mit Varianten des Satzes «Du bist Deutschland» für mehr Optimismus und Eigenverantwortung in Deutschland. (nz)