21.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Der Wahl-O-Mat
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung soll Erstwählern helfen herauszufinden, welche Partei sie nahe stehen. Jetzt gestalten sie das Angebot erstmals mit.
Jugendliche aus Rheinland-Pfalz beteiligen sich an der Entwicklung einer interaktiven Wahlmaschine, mit der die Parteiprogramme zur Landtagswahl am 26. März im Internet verglichen werden können. Ab Mitte Februar 2006 können die Nutzer des Wahl-O-Mats zudem herausfinden, inwieweit ihre politischen Ansichten mit den verschiedenen Wahlprogrammen übereinstimmen.
Das kündigten die Teilnehmer und Organisatoren des Projektes am Wochenende in Mainz an. Koordiniert wird es von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die zuletzt im August 2005 - im Vorfeld der Bundestagswahlen - eine solche virtuelle Wahlentscheidungshilfe online gestellt hatte.
Die Schüler, Studenten und Zivildienstleistenden stellten am Freitag und Samstag einen umfassenden Katalog von Fragen zusammen, die sie in der aktuellen politischen Diskussion besonders interessieren. Heißer Favorit waren Studiengebühren, sagte Pamela Brandt, die für die bpb den Wahl-O-Mat betreut. Er soll vor allem Erst- und Zweitwähler dazu animieren, sich mit den Kernaussagen der Parteien für die Landtagswahl auseinandersetzen. Da macht es doch Sinn, wenn ihn auch Jugendliche gestalten, so Brandt.
Der Fragenkatalog wird in den kommenden Tagen von Wissenschaftlern und Journalisten überprüft und ergänzt. Nach einem weiteren Treffen der Jugendlichen, auf dem sie noch einmal an den Fragen feilen können, werden sie dann zur Beantwortung an die Parteien geschickt, die sich in Rheinland-Pfalz zur Wahl stellen. (nz)