FBI veröffentlicht Kunstraub-Liste im Internet 18. Nov 2005 12:07  |  Edvard Munchs Gemälde "Der Schrei" | Foto: dpa |
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Bis heute ist das geraubte Munch-Gemälde «Der Schrei» unauffindbar. Nun hofft das FBI, mit Hilfe des Internets Hinweise auf den Verbleib des Bildes und weiterer gestohlener Kunstwerke zu bekommen.
Die amerikanische Bundespolizei FBI hat eine Dokumentation tausender weltweit gestohlener Kunstwerke ins Internet gestellt. Dabei handelt es sich um die wichtigsten, ungeklärten Kunstdiebstähle der letzten Jahre, berichtete der Sender «ABC News».
Nach Plünderungen von Museen und in Ausgrabungsstätten im Irak war dem FBI zufolge 2003 eine achtköpfige FBI-Einheit für Kunstdiebstahl gegründet worden, die von zwei Staatsanwälten unterstützt wird. Neben den vielen tausend irakischen Kunstwerken sind auch das Bild «Der Schrei» des norwegischen Malers Edvard Munch sowie Gemälde von Vincent van Gogh, Leonardo Da Vinci und Paul Cézanne aufgelistet.
Das FBI hofft, mit Hilfe der Veröffentlichung Hinweise auf die gestohlenen Kunstgegenstände zu bekommen. Diese können auf der Seite hinterlassen werden. Den Wert der Beute schätzt die Spezialeinheit laut FBI-Angaben auf rund 600 Millionen Dollar. Kunstdiebstähle in aller Welt verursachen laut der FBI-Internetseite jährlich einen Schaden von rund sechs Milliarden Dollar. (nz)
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