Schmid hatte in der Eröffnungsrede auf dem UN-Gipfel den tunesischen Präsidenten Ben Ali zu mehr Meinungsfreiheit aufgefordert. «Schließlich hat dieser Gipfel diese Meinungsäußerung auch zum Gegenstand und es wäre ein Verrat an der Grundidee des Gipfels, wenn wir etwas ausblenden würden», sagte er.Leuenberger sagte nach dem Zwischenfall, er bedauere, dass man nur noch über das Thema Menschenrechte rede und andere Themen dadurch in den Hintergrund gedrängt würden. «Wir sind auch nicht hierher gekommen, um nur über diese Probleme zu sprechen. Aber sagen muss man das schon.»
Auf dem UN-Informationsgipfel diskutieren mehr als 10.000 Teilnehmer über die Zukunft der Informationstechnologie. Bereits zu Beginn war es zu mehrerne Zwischenfällen mit der tunesischen Polizei gekommen. Einem Mitglied von «Reporter ohne Grenzen» wurde darüber hinaus die Einreise verweigert. (nz)