Mit Google Mordverdächtigem auf der Spur
14.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Die Anklage will die Tat aufgrund der Daten nachweisen, die auf Petricks Computer gefunden wurden. Demnach soll er unmittelbar vor dem Mord bei Google die Suchbegriffe «neck break snap hold» (Genick brechen knacken festhalten) eingegeben haben. Außerdem soll er eine Website namens «bloodfest666» besucht und von dort ein Dokument mit dem Titel «22 Arten einen Menschen mit bloßen Händen zu ermorden» heruntergeladen haben.
Petrick hinterließ auf seinem Computer noch mehr Belastendes. So soll er mittels Google Informationen über den See gesammelt haben, in dem die Leiche seiner Frau gefunden wurde. Dazu benutzte er unter anderem die Begriffe «depth Falls Lake» (Tiefe Falls Lake). Laut Anklage interessierte er sich vor allem dafür, wie tief der See an verschiedenen Stellen ist. Auch E-Mails von Petrick an mehrere Geliebte sollen ihn schwer belasten.
Kommende Woche findet in dem Prozess gegen Petrick in Durham die erste Zeugenvernehmung statt. Dann sollen weitere Details der Computer-Analyse der Polizei vor Gericht präsentiert werden. Petrick selbst sagt, er sei unschuldig. (nz)

