08. Nov 2005 15:50
Auf Initiative der «Reporter ohne Grenzen» wollen mehrere Fonds künftig ihr Engagement bei Yahoo, Microsoft, Cisco und anderen überprüfen - weil diese repressive Regimes unterstützen.
Hintergrund ist die Inhaftierung des chinesischen Journalisten Shi Tao. Er war zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem Yahoo dessen Identität den chinesischen Behörden preisgegeben hatte. Die 25 amerikanischen, kanadischen, australischen und europäischen Fonds wollen nun ihre Investitionen in diesem Sektor überprüfen. Sie verwalten insgesamt mehr als 21 Milliarden Dollar. «Reporter ohne Grenzen» hoffen, dass sich weitere Investoren der Initiative anschließen.