Google will noch persönlicher werden
07.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
So könne man die Art von Tastatureingabe und Mausbewegung einzelnen Usern zuweisen, wird in dem Patentantrag beschrieben. Offiziell eingereicht wurde das Patent von einer Anwaltskanzlei, die auch Google zu ihren Klienten zählt. Dass Google über mehrere Kanäle versucht, seine Kunden möglichst gut persönlich zu kennen, ist seit längerem bekannt: Neben personalisierten Funktionen dient dem Unternehmen dazu offenbar unter anderem der Mailservice Gmail, auch Googles Desktopsuche soll zur Datensammlung beitragen.
Dazu soll bei den Suchergebnisse in Zukunft gewichtet werden, wie gut die Maschine über den Nutzer Bescheid weiß je weniger Profildaten vorliegen, desto mehr «gewöhnliche» Suchtreffer sollen zwischen die individuellen Angebote gemischt werden.
Tieferer Sinn des ganzen dürften vor allem die Werbe-Aktivitäten sein, denen Google einen Großteil seiner Erlöse verdankt. Online-Werbung wird allgemein nach Klickrate abgerechnet. Je genauer das Unternehmen seinen Usern Anzeigen anbieten kann, die deren persönlichen Geschmack treffen, desto besser ist das für Ertragslage des Unternehmens. (nz)

