Die Internet-Revolution made by Microsoft
02.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
«Office Live Essential» mit 500 Megabyte und 50 Adressen wird für einen noch nicht genannten monatlichen Betrag genutzt werden können dazu richtet sich «Office Live Collaboration» an Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern und soll Features für die vernetzte Arbeit sowie den Kontakt mit Auftraggebern und Kunden in den Vordergrund rücken. Allerdings: Erst im Frühjahr 2006 soll das Online-Office-Paket online gehen, im Beta-Test und zunächst auch nur in den USA.
Allerdings ist die Gegenwart nicht ganz so strahlend wie die Vision: Microsofts Portal «www.live.com», das als Beta-Test-Version bereits online steht, bietet zurzeit auf den ersten Blick nämlich wenig Aufregendes: einige Nachrichtenticker, Mail- und Personalisierungsfunktionen, das Wetter und die MSN-Suche, die sich auch auf Newsfeeds anwenden lässt.
Einigermaßen interessant sind auch die Ergebnisse der integrierten Suche und vor allem die offensichtlich eingebaute Böse-Wörter-Liste: Nach Begriffen wie «pervers» lässt sich dadurch erst gar nicht suchen die Anfrage wird vom MSN-Filter blockiert. Dafür leitet das Suchwort «Nazi» auf viele Anti-Nazi-Seiten, aber auch ziemlich zügig auf eine Präsenz mit NS-Briefmarken und etwas später auch auf den Online-Shop der rechten Kleidungsmarke «Thor Steinar».
Immerhin: Die probehalber eingegebene Suchphrase «Bill Gates ist doof» wird nicht zensiert. Sie liefert sieben Ergebnisse von denen der Großteil rein gar nichts mit dem Suchbegriff zu tun hat. (nz)

