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Schwarz-Rot will Telefon-Verbindungen speichern

28. Okt 2005 09:41
Klassischer Lauschangriff
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Bei den Bündnisgesprächen gibt es offenbar eine Einigung über die so genannte Speicherung von Vorratsdaten. SPD und Union wollen so Terroristen bekämpfen.

SPD und Union haben sich einem Zeitungsbericht zufolge geeinigt, Telekommunikation- Verbindungsdaten künftig zwischen sechs und zwölf Monaten lang zu speichern. Die sich anbahnende große Koalition wolle Unternehmen verpflichten, Daten über Gespräche im Festnetz, mit Mobiltelefonen und über Internet zu speichern, darunter beispielsweise die angerufenen Nummer, berichtet die Zeitung «Die Welt».

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Zudem sollen Daten über verschickte E-Mails und SMS aufbewahrt werden. Lediglich der Inhalt der Gespräche, E-Mails und SMS sowie der jeweilige Standort von Handy-Nutzern soll nicht aufbewahrt werden.

Die Kosten dafür sollen die Telekommunikationsanbieter tragen. Die Unternehmen hatten bereits angesichts eines ähnlichen Gesetzentwurfs der rot-grünen Bundesregierung vor der Bundestagswahl heftig dagegen protestiert.

Ermittler fordern die Vorratsdatenspeicherung schon seit langem. Sie hoffen, so besser Terroristen bekämpfen zu können. (nz)

 
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