Schon in den letzten Monaten hatte man Menschen vor Gericht gebracht, die auf ihren Seiten Download-Links angeboten hatten. Außerdem entschied der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten, dass Betreiber von Tauschbörsen für die Copyright-Verstöße haftbar gemacht werden können, die von ihren Usern ausgeführt werden.Außerdem arbeitet Movielabs, ein Joint Venture von sechs großen Studios, an Technologien, die die Filme vor elektronischer Piraterie schützen sollen. Legale Services, die die illegalen Angebote ersetzen könnten, kommen allerdings nur langsam aus den Startlöchern. Zwar gibt es in den USA inzwischen Services, die Filme via Netz verbreiten.
Da die Daten hier allerdings erst im Augenblick des Betrachtens gestreamt werden, ist der Service anfälliger als die illegalen Angebote. Auch Sony hat im März eine Art iTunes für Filme angekündigt, das allerdings erst im kommenden Jahr verfügbar sein soll. Weitere Impulse erhofft sich die Branche durch die Markteinführung eines Video-iPods. (nz)