28. Sep 2005 09:17
Die US-Filmindustrie versucht seit langem nachzuweisen, dass Raubkopien oftmals im Kinosaal entstehen. Nun wurde erstmals ein Mann deshalb verurteilt.
Verurteilt wurde er aufgrund eines neuen Gesetzes, dass in den USA den Einsatz von Aufnahmegeräten in Kinos unter Strafe stellt. Es wurde vom US-Kongress in diesem Jahr verabschiedet.Der Verband der US-Filmindustrie, die Motion Picture Association of America (MPAA) zeigte sich erfreut. «Raubkopieren ist ein schwerwiegendes Verbrechen das dementsprechende Konsequenzen nach sich zieht», sagte MPAA-Chef Dan Glickman. Er wies erneut darauf hin, dass Raubkopien Milliardenschäden für die Filmindustrie verursachen.
Kritiker halten der Branche jedoch vor, das eigentliche Problem nicht anzugehen. Sie argumentieren, die meisten Raubkopien entstünden bereits, bevor die Filme ins Kino kommen. (nz)