20. Sep 2005 13:54
Integrierte RFID-Chips sollen die Bezahlung per Kreditkarte weiter vereinfachen. Mastercard verspricht sich viel davon – auch im Hinblick auf mögliche Konkurrenten wie etwa Google.
In die Karten sind RFID-Chips integriert, die ein Signal aussenden, das die Karte identifizierbar macht. Dadurch ist es möglich zu bezahlen, indem die Karte einfach an speziellen Lesegeräten vorbeigeschwenkt werden, die sich etwa an Zapfsäulen oder Supermarktkassen anbringen lassen. Als «einfacher zu benutzen als Bargeld» bezeichnete Ruth Anne Marshall, die amerikanische Chefin von Mastercard, das System, von dem man sich mehr Umsatz und Profit erhofft.Das Unternehmen, das Anfang nächsten Jahres in den USA an die Börse gehen will, arbeitet nach eigenen Angaben auch mit Mobilfunkunternehmen zusammen, um gemeinsam das Bezahlen per Handy in den USA zu etablieren. Dort ist das System noch nicht auf dem Markt, durch die Erfahrungen aus anderen Ländern erhofft man sich jedoch Interesse gerade von jüngeren Konsumenten.