16. Sep 2005 12:46
Im Internet ist ein Wurm aufgetaucht, der den Internet Explorer manipuliert. Anschließend blendet er gezielt Werbung ein.
Erstmals haben Hacker einen Virus programmiert, der gezielt Anfragen an Googles Suche umleitet. «P2Load.A» werde derzeit über die Datei-Tauschbörsen Shareaza und Imesh verbreitet, warnen die Anti-Viren-Spezialisten von Panda Software.Hat der Virus einen Computer befallen, erscheint auf dem Bildschirm die Warnung «Error: File 'vb2.dll' is not current any longer». Suchanfragen aus dem «Internet Explorer» an Google werden anschließend auf Fake-Seite umgeleitet. Statt der Google-Suchergebnisse werden dann falsche Adressen ausgegeben. Zudem verändert der Wurm die Startseite des Browsers.
Die Hacker nutzen den Wurm gezielt dazu, Werbung einzublenden. Eine weitere schädliche Wirkung haben die Virenexperten bislang nicht entdeckt. Es handelt sich also offenbar um einen neuen Versuch von Viren-Autoren, mit Angriffen Geld zu verdienen.Erst vor einigen Wochen waren in Marokko und der Türkei mehrere Hacker festgenommen worden, die mit gezielter Einblendung von Werbung durch ihre Viren versucht hatten, Geld zu verdienen. (nz)