Bei der Übergabe der Anschlüsse gibt es ebenfalls viele Pannen: So kommt es vor, dass die Telekom den Resellern fehlerhaft mitteilt, dass sie einen Anschluss gar nicht übergeben kann oder behauptet, dass T-DSL noch geschaltet sei.Doch auch die Reseller sind oft überfordert: Der Kunde ruft beim Reseller an, der sich dann wiederum bei der Telekom über den Sachstand informieren muss. Oft kommt es wochenlang zu überhaupt keiner schriftlichen Kommunikation, während der Kunde auf seinen Breitband-Anschluss wartet.
Nicht alle DSL-Wechsler sind von dem derzeitigen Chaos betroffen. Statistiken, wie viele Wechselversuche nicht reibungslos funktionieren, gibt es nicht. Klar ist nur eines: Von jeglichem DSL-Ärger profitiert letztlich die Deutsche Telekom selbst. Kommt der Reseller mit dem Anschluss seit Wochen nicht hinterher, führen Anrufe von entnervten Kunden bei der Hotline des Ex-Monopolisten zu erstaunlichen Ergebnissen: Die Telekom selbst könne T-DSL problemlos innerhalb weniger Tage schalten. Es geht also - so lange der Kunde nicht bei der Konkurrenz ist.