netzeitung.deZensiertes Internet am Weltjugendtag

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Weltjugendtag (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Weltjugendtag
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Im Pressezentrum des Weltjugendtages haben die Organisatoren eine Vielzahl von Websites gesperrt - den Journalisten bleibt eine katholische Sicht auf das Internet. Thema: Weltjugendtag Papst dankt bei Abflug Gott für die Köln-Reise Blogosphäre: In Köln tanzt die WJT-Guerilla Bloggen vom Weltjugendtag Live-Berichte vom Weltjugendtag im Internet

Die Organisatoren des Weltjugendtages in Köln haben im Pressezentrum offenbar missliebige Internet-Seiten vor dem Zugriff der Journalisten gesperrt. Das zumindest berichtet der «Stern» in seiner Internetausgabe unter Berufung auf eigene Recherchen.

Demnach sind Websites, die Homosexualität, Verhütung und andere in der katholischen Kirche umstrittenen Themen zum Inhalt haben, nicht verfügbar. Auch das Jugendmagazin «Neon» sei nicht aufrufbar gewesen, so die «Stern»-Reporter.

Auch Homosexuelle ausgesperrt
Aufgefallen war den Journalisten die Sperre, als sie die Site www.huk.org aufrufen wollten – eine Seite der Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche. Auch diese wurde von den Organisatoren gesperrt.

Die Leiterin des Pressezentrums sagte dazu, von einem Website-Filter wisse sie nichts. Ein Sprecher des WJT räumte auf wiederholte Nachfrage der Journalisten ein, es sei im Pressezentrum ein Filter installiert worden. Er wisse jedoch nicht, welche Begriffe indiziert worden seien. Weshalb auch Websites von homosexuellen gesperrt sind, konnte er den Journalisten nicht beantworten. (nz)