16. Aug 2005 16:26
Der Weltjugendtag 2005 findet nicht nur in Köln, Bonn und Düsseldorf statt. In eigenen Blogs schildern Pilger ihre Erlebnisse vom WJT auch im Internet.
Vom Weltjugendtag (WJT) in Köln wird dieser Tage in allen Medien berichtet. Immerhin handelt es sich dabei um die größte Veranstaltung in Deutschland in diesem Jahr. Noch dazu wird auch Papst Benedikt XVI. bei diesem Treffen der katholischen Jugend der Welt erwartet. Wer wissen will, wie die Pilger ticken und was der WJT für die Kölner, Bonner und Düsseldorfer bedeutet, ist bei den vielen Blogs zum Weltjugendtag gut aufgehoben. Sie liefern eine andere Sichtweise auf die Veranstaltung als die Massenmedien.
So berichten Journalisten des WDR über ihre Erfahrungen mit den Pilgern und dem Pilgern. Da lässt sich zum Beispiel nachlesen, weshalb die Domain WJT.DE geradewegs zu den Jugendtags-Gegnern führt und was sich in den Versorgungstüten der Pilger befindet. Zudem erfährt man hier aus erster Hand, ob an dem Gerücht, man müsse vier Stunden und länger warten, um sich registrieren zu lassen, etwas dran ist.
Bei «Waiting in Joyful Hope» erzählt der katholische Priester Thomas Dowd aus Kanada von einem Besuch bei seiner Lieblingsheiligen «Elisabeth von Thüringen». Der unternehmungslustige Nordamerikaner lässt offenbar kaum eine deutsche Kirche unbesucht und berichtet gewissenhaft über seine Erlebnisse. Viele der Einträge des Blogs lassen sich auch als Audio-Dateien herunterladen.Der Saarländer Carsten Leinhäuser regt sich in seinem Blog «Vaticarsten» über die Miesepeter von der Gegenveranstaltung und das schlechte Wetter auf. Dabei hatte er doch nur drei Tage zuvor von seinem Exklusivvertrag mit Petrus berichtet, der dem Weltjugendtag doch eigentlich nur gutes Wetter bringen sollte.
Im «LAMland» macht eine Kanadierin, die beim WJT nicht live dabei sein kann, eine virtuelle Pilgerreise, erzählt von Heiligen und Pilgerstätten. Der Blog bietet allen Interessierten jede Menge religiöse Hintergrundinformationen.