Bloggen vom Weltjugendtag
16.08.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Wer wissen will, wie die Pilger ticken und was der WJT für die Kölner, Bonner und Düsseldorfer bedeutet, ist bei den vielen Blogs zum Weltjugendtag gut aufgehoben. Sie liefern eine andere Sichtweise auf die Veranstaltung als die Massenmedien.
So berichten Journalisten des WDR über ihre Erfahrungen mit den Pilgern und dem Pilgern. Da lässt sich zum Beispiel nachlesen, weshalb die Domain WJT.DE geradewegs zu den Jugendtags-Gegnern führt und was sich in den Versorgungstüten der Pilger befindet. Zudem erfährt man hier aus erster Hand, ob an dem Gerücht, man müsse vier Stunden und länger warten, um sich registrieren zu lassen, etwas dran ist.
Der Saarländer Carsten Leinhäuser regt sich in seinem Blog «Vaticarsten» über die Miesepeter von der Gegenveranstaltung und das schlechte Wetter auf. Dabei hatte er doch nur drei Tage zuvor von seinem Exklusivvertrag mit Petrus berichtet, der dem Weltjugendtag doch eigentlich nur gutes Wetter bringen sollte.
Im «LAMland» macht eine Kanadierin, die beim WJT nicht live dabei sein kann, eine virtuelle Pilgerreise, erzählt von Heiligen und Pilgerstätten. Der Blog bietet allen Interessierten jede Menge religiöse Hintergrundinformationen.
Auch im Internet kann man also prima Impressionen vom Weltjugendtag sammeln. Selbst wenn Petrus sich nicht an seine Vereinbarung halten sollte, ist man auf diese Weise immer trockenen Fußes mit dabei.

