16. Aug 2005 11:25
Im Internet kann man problemlos Elfenbein und Riesenschildkröten ersteigern. Tierschützer warnen, der Online-Handel werde zur Gefahr für viele Arten.
Auch beim Zoll in Deutschland sieht man den Handel mit bedrohten Tieren im Internet als Problem. Der Sprecher des Zollkriminalamtes, Leonhard Bierl, sagte der Netzeitung, die Internet-Abteilung des Zolls mit knapp 30 Mitarbeitern beobachte auch solche Fälle. «Es kommt immer wieder vor, dass etwa Elfenbein oder präparierte Tiere angeboten werden.» Laut Bierl wird in etwa 90 Prozent der Fälle wegen illegaler Einfuhr von Elfenbein oder Kaviar ermittelt. Bislang sei dem Zollkriminalamt aber noch kein Fall von Handel lebenden Tieren bekannt. «In der Regel geht es um präparierte Tiere oder Teile», sagte er der Netzeitung. In wie vielen Fällen bislang ermittelt wird, konnte er nicht sagen. (nz)