16.08.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Stadtplan - neben Ground Zero in New York
Foto: maps.a9.com
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Nutzen soll sich beim Hinsehen erschließen: Erstmals gibt es einen Stadtplandienst im Internet, der dem Nutzer zeigt, wo er hin will.
Amazon hat die Beta-Version eines Stadtplandienstes gestartet. Die hauseigene Suchmaschine A9 blendet neben den Plänen von 22 US-Städten Fotos von Straßenzügen und Gebäuden an sie sollen es leichter machen, Adressen zu finden.
In der Datenbank befinden sich laut Amazon bereits 35 Millionen Fotos, die von dem kalifornischen Unternehmen selbst aufgenommen wurden. Nach Angaben des Unternehmens fuhren Mitarbeiter die Straßenzüge dafür mit Autos ab, in denen ein System aus Digitalkameras und GPS-Systemen installiert war.
Per Mausklick auf verschiedene Punkte einer Stadtkarte lassen sich in A9 auch Wegbeschreibungen zwischen zwei Punkten abrufen.
Aktualisierung problematischAls Problem hat man bei Amazon bereits erkannt, dass sich das Erscheinungsbild von Städten sehr viel öfter ändert, als die Straßenzüge auf einem Stadtplan. Im Rahmen der Beta-Version werden die Aufnahmen von San Francisco regelmäßig aktualisiert - Amazon will dann entscheiden, wie oft Bilder in der Datenbank aktualisiert werden müssen.
Ob und wann der Stadtplandienst auch in Europa angeboten wird, hat das Unternehmen noch nicht bekannt gegeben. (nz)