netzeitung.deKoreaner stirbt beim Computerspiel

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Im Übermaß schädlich: Computerspiele, hier auf der Games Convention (Foto: Games Convention<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Im Übermaß schädlich: Computerspiele, hier auf der Games Convention
Foto: Games Convention
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Mehr als zwei Tage lang spielte ein 28-Jähriger in einem Cyber-Café das Computerspiel «Starcraft». Dann brach er zusammen.

Ein 28-jähriger Mann in Südkorea hat ein mehr als zwei Tage dauerndes Computerspiel nicht überlebt. Der Mann hatte in einem Cyber-Café 49 Stunden lang non stop die Kriegs-Simulation «Starcraft» gespielt. Seinen Platz soll er nur verlassen haben, um auf die Toilette zu gehen oder kurze Nickerchen auf einem Feldbett zu halten.

Die Polizei der Stadt Taegu im Süden des Landes, wo der Vorfall passierte, vermutet als Todesursache einen Herzinfarkt - ausgelöst durch Erschöpfung. Der Mann sei zusammengebrochen, kurz nachdem er seine Spiele-Session beendet hatte. Wenige Stunden später starb er im Krankenhaus.

Schon zuvor hatte der Mann Probleme wegen seiner Spiele-Leidenschaft gehabt haben: Er hatte im Juli seine Arbeitsstelle verloren, weil er nicht vom Computer wegzubekommen war. (nz)