Microsoft und Yahoo gegen Google
04.08.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Google betreibt einen solchen Dienst bereits seit längerem unter dem Namen «Adsense». Dabei wird Werbung eingeblendet, die möglichst gut zu den Inhalten einer Website passt - die Website-Betreiber erhalten Geld, sobald ein User die Werbung anklickt. Das «Yahoo Publisher Network» läuft allerdings zunächst nur in einer Testphase. Unterdessen hat auch die in Europa wenig bekannte US-Suchmaschine «Ask Jeeves» eine eigene Werbevermarkte-Initiative angekündigt.
Google bleibt unterdessen nicht untätig: Im April kündigte das Unternehmen an, seinen Werbekunden künftig mehr Reklameformate anzubieten - darunter auch klassische Banner, die bei der Suchmaschine bislang verpönt waren. Der Internet-Werbemarkt bleibt für die großen Player attraktiv: So soll allein der US-Markt für Schlüsselwort-Reklame in diesem Jahr um 40 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar wachsen. Google setzte mit «Adsense» im zweiten Quartal 630 Millionen Dollar um, wovon allerdings 78 Prozent an die Werbenetzwerk-Teilnehmer verteilt wurden.
Für das Web ediert von Ben Schwan

