«baidu» bedeutet «hundert Mal». Das Wort stammt aus einem 900 Jahre alten chinesischen Gedicht und bezieht sich auf einen Mann, der auf einer Festgesellschaft nach seiner Geliebten sucht. Seit dem letzten Jahr hält Google 2,6 Prozent der Anteile an dem Unternehmen. Rund 45 Millionen Dollar erhofft sich «baidu.com» durch den Börsengang, der in den USA stattfinden soll. Ein Termin steht allerdings noch nicht fest. Die Internet-Zensur hat der chinesischen Regierung viel Kritik eingebracht – und auch ausländischen Anbietern, die aus Geschäftsgründen die Regeln befolgen. So werden im Blogging-Bereich eines Microsoft-Portals Wörter wie «Demokratie», «Freiheit» oder «Menschenrechte» als verbotene Sprache zurückgewiesen, auch Google hat für China Suchbegriffe wie «Taiwan», «Dalai Lama» oder «Falun Gong» gesperrt. (nz)