01. Aug 2005 08:32
T-Online gibt dem Druck der Konkurrenz nach. Ab Dienstag will das Unternehmen VoIP vermarkten – allerdings zu hohen Preisen.
Zwar hatte T-Online schon bislang eine eigene Telefonie-Software, nun aber soll es für T-DSL-Kunden auch möglich sein, ins Festnetz zu telefonieren. Dafür gibt es zum Start zwischen 120 und 400 Freiminuten, berichtet die Zeitung. Danach zahlen die T-Online-Kunden jedoch 2,9 Cent pro Minute. Dies ist im Vergleich zu anderen Anbietern relativ viel, die derzeit für Gespräche zwischen ein und zwei Cent pro Minute verlangen. T-Online will demnächst auch Videotelefonie über das Internet einführen. Preise dafür nannte Beaujean noch nicht.
Das Unternehmen gibt laut «Handelsblatt» mit dem Schritt dem Druck der Konkurrenz wie Freenet oder AOL nach, die bereits seit einigen Monaten VoIP-Telefonate anbieten. Bislang habe sich T-Online gegen die Internet-Telefonie gesträubt, weil VoIP die Umsätze von T-Com gefährden, der Festnetzsparte des Mutterkonzerns Deutsche Telekom