netzeitung.deErmittlungen wegen Sex-Szene in Computerspiel

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In dem Computerspiel «Grand Theft Auto» waren verborgene Sex-Szenen entdeckt worden. Nun überprüft die zuständige US-Behörde, ob die Programmierer davon wussten.

Die US-Handelsbehörde FTC prüft, ob die Programmierer des Spiels «Grand Theft Auto» (GTA) mit Absicht das ESRB (Entertainment Software Rating Board) getäuscht haben, um eine Altersfreigabe ab 17 Jahren zu erhalten. Dies bestätigten die Autoren des Spiels am Mittwoch.

Das US-Repräsentantenhaus hatte zuvor mit großer Mehrheit von 355 zu 21 Stimmen entschieden, dass eine Untersuchung gegen den GTA-Hersteller Rockstar Games eingeleitet werden soll.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass in dem Spiel Sex-Szenen verborgen sind. Diese können mittels eines kleinen Zusatzprogramms freigelegt werden.

«Regeln umgangen»
Der US-Abgeordnete Fred Upton sagte dazu, «die Veröffentlichung von Grand Theft Auto war sehnlichst erwartet worden, aber eine Adults-Only-Bewertung hätte die Verkäufe des Spiels beeinträchtigt». Es bestünde der Eindruck, dass der Hersteller des Spiels die Regeln bewusst umgangen habe.

Die Programmierer von GTA kündigten an, mit der FTC zusammenarbeiten zu wollen, um die Vorwürfe auszuräumen. Rockstar Games kündigte an, schon in wenigen Wochen eine neue GTA-Version ohne die umstrittenen «Hot Coffee»-Szenen zu veröffentlichen. (nz)