Microsoft bereitet mit «Virtual Earth» gar die Erschaffung einer künstlichen Erde vor, die mit besonders vielen Satellitenbildern illustriert wird. Die Schnittstelle zu der Software soll dann an andere Unternehmen verkauft werden. Satellitenbilder bietet Google bei seinem «Maps»-Dienst ebenfalls - und hat mit «Google Earth» inzwischen auch eine spezielle Anzeigesoftware für Windows-Rechner entwickelt, die mehr Daten umfasst.Auch Yahoos Kartendienst lässt sich inzwischen von Programmierern verwenden und erweitern, allerdings setzt das Unternehmen bislang nicht auf Satellitenbilder. Geld verdienen wollen alle drei Anbieter mit ortsbezogener Werbung: Sucht ein Benutzer beispielsweise nach Restaurants in einer bestimmten Gegend, ließen sich entsprechende Anzeigen einblenden. Bis dahin müssen die Anbieter aber noch einiges an Aufbauarbeit leisten - so konzentrieren sich die Kartendienste bislang vor allem auf die USA.