Und schließlich verlangte die den Demokraten angehörende Politikerin, die Einhaltung der Altersbeschränkung müsse beim Verkauf von Computerspielen im Einzelhandel stärker kontrolliert werden. Unter Berufung auf entsprechende Zahlen, die vom «National Institute on Media and the Family» herausgegeben wurden, sagte sie, dass die Hälfte aller Jungen zwischen sieben und vierzehn Jahren Spiele bereits ein Computerspiel gekauft hätten, das nur für Erwachsene bestimmt sei. Rodney Walker, ein Sprecher des Spiele-Herstellers «Rockstar Games», reagierte nach Angaben der Zeitung auf den Brief Clintons mit den Worten: «Wir unterstützen jede Initiative, die den Eltern verstärkte Kontrolle darüber sichern will, was ihre Kinder konsumieren. Aber wir wollen auch sicherstellen, dass Erwachsene weiterhin die Spiele spielen können, die ihnen gefallen.»
Die «New York Times» fand den Einsatz Clintons für den Schutz der Familie insofern bemerkenswert, als sie damit ein Feld zu besetzen suche, das traditionell als eine Domäne der Republikaner gelte. (nz)