Immer mehr illegale Film-Downloads
27.06.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Illegale Kopien entstehen in der Regel aus gerippten Vorab-DVDs oder dadurch, dass Filme in Kinosälen via Digitalkamera mitgefilmt werden mit Stativ gemachte Aufnahmen aus leeren Sälen mit nachträglich integrierter Tonspur erreichen zum Teil erstaunliche Qualität. Unter den «Release Groups» existieren regelrechte Wettbewerbe darum, wer es als erster schafft, eine bestimmte Datei verfügbar zu machen und via Emule, Bit Torrent, Kazaa oder einer der anderen Börsen zu verbreiten.
Die Dimension illegaler Musik-Downloads hat das Herunterladen von Spielfilmen zwar noch nicht erreicht, trotzdem ist die Industrie in großer Sorge unter anderem, weil Breitband-Anschlüsse immer mehr Verbreitung finden, die für die Übertragung der großen Datenmengen benötigt werden. Außerdem sind legale Angebote für den Download von Spielfilmen im Gegensatz zum Musikbereich noch weitgehend unbekannt. (nz)

