22. Jun 2005 12:34
Zehntausende öffentliche WLAN-Netze stehen Computer-Nutzern inzwischen zur Verfügung. Ein Experte warnt, die meisten Menschen seien sich der Gefahr des drahtlosen Internets nicht bewusst.
Das Prinzip ist einfach. Der Hacker muss dem Notebook lediglich vorgaukeln, selbst ein Hotspot zu sein. Das Notebook kann zwischen dem echten und dem falsch Signal nicht unterscheiden, so dass es anschließend sämtliche Daten an die falsche Adresse - also den Hacker - sendet. Der Nutzer selbst merkt davon nichts.Rushing sagte, «das Senden von Informationen über WLAN ist vergleichbar damit, sich hinzustellen und sie laut herauszuschreien». Es gebe bislang noch keine Möglichkeit, einen WLAN-Hack zu verhindern. Jeder mit ein wenig Technik-Know-How und den entsprechende Geräten sei dazu in der Lage.
Zugleich warnte Rushing vor einer Hysterie. Man müsse schlicht vorsichtig sein, welche Daten man über einen WLAN-Hotspot sende. (nz)