netzeitung.deSpammer aus Nordrhein-Westfalen verklagt

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Der Softwarekonzern Microsoft klagt gegen ein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen wegen des Versands von Spam-Mails. Allerdings gibt es ein Problem mit der Klage: Spam-Versand ist in Deutschland nicht strafbar.

Microsoft will von einem Unternehmen in Nordrhein-Westfalen Schadenersatz wegen des Versands von Spam-Mails erreichen. Ein Sprecher sagte in München, das Unternehmen sei nach Erkenntnissen von Microsoft für zahlreiche Aktionen mit unerwünschten Werbe-E-Mails verantwortlich.

Demnach hat der Geschäftsführer mit dem Firmennetzwerk mehrere Millionen Mails verschickt. Der Mann habe nach längeren Aufenthalten in den USA ein Firmennetzwerk amerikanischer und ukrainischer Unternehmen aufgebaut und betreibe über verschiedene Websites Spam-Dienste für Dritte, so der Sprecher.
Spam-Versand nicht srafbar
In Deutschland ist der Versand von Spam allerdings nicht strafbar. Microsoft verklagt die Firma deshalb wegen unlauteren Wettbewerbs.

Der Unternehmer bestreitet die Vorwürfe. Er verweise auf Geschäftspartner, deren Namen er nicht nennen wolle, so Microsoft.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco begrüßte das Vorgehen. Der Verband versucht gemeinsam mit Microsoft auch in anderen Projekten die rechtliche Verfolgung von Spammern europaweit zu ermöglichen. (nz)