17. Jun 2005 08:59
Der Anteil der Betrugsfälle mit Kreditkarten-Daten hat sich nahezu verdoppelt. Gefährdet sind vor allem E-Commerce-Unternehmen.
Nahezu ein Prozent der Online-Zahlungen per Kreditkarte wurden im vergangenen Jahr anschließend zurückgebucht. Zu diesem Ergebnis kommt Pago, ein Acquiring & Payment Service Provider, in einer neuen Studie.Zwar sei der Anteil der so genannten Chargebacks im Online-Handel mit 0,83 Prozent noch relativ gering, die Entwicklung gebe dennoch Anlass zur Sorge, hieß es. Der Anteil an Chargebacks, die wegen manipulierter Daten entstanden sind, sei von knapp über 4 Prozent im Jahr 2003 auf deutlich über 7 Prozent im Jahr 2004 gestiegen. Dies sei offenbar eine Folge des wachsenden organisierten Betrugs.
Die Betrüger setzen vor allem auf große Summen. Bei Zahlungen von mehr als 500 Euro verloren die Händler in 3,71 Prozent der Fälle durch einen Chargeback das Geld. (nz)