netzeitung.deMicrosoft: Sicherheit ist bei uns billiger

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Bill Gates (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Bill Gates
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Sicherheits-Updates für Microsoft-Produkte kosten angeblich weniger als bei Open-Source-Lösungen. Das will eine - von Microsoft in Auftrag gegebene - Studie herausgefunden haben.

Eine von Microsoft in Auftrag gegebene Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Sicherheitsupdates für Windows-Systeme im Durchschnitt kostengünstiger sind als Open-Source-Systeme. Abhängig vom System-Typ soll Windows-Updates 13 bis 33 Prozent weniger kosten als die vergleichbarer Open-Source-Systeme. Zudem benötigen die Windows-Systeme 40 bis 56 Prozent weniger Aufwand.

Solche Systeme seien bei kritischen Schwachstellen zudem längere Zeit einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt als vergleichbare Windows-Systeme, hieß es.

Die von der indischen Firma Wipro Limited vorgestellte Studie kommt zudem zu dem Ergebnis, dass Sicherheits-Updates einen wesentlichen Teil der IT-Kosten in Unternehmen ausmachen. Ein Microsoft-Manager sagte dazu, «wir haben von vielen Kunden erfahren, dass das System-Update und die Patch-Verwaltung einen wichtigen Teil ihrer 'Total Cost of Ownership' ausmachen. Dies gilt sowohl für Microsoft- als auch für Open-Source-Software.»

Wipro hat nach eigenen Angaben 90 Unternehmen in Nordamerika und Europa mit mindestens 2500 Computern befragt, um die Kosten zu ermitteln. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren eng mit Microsoft zusammen. (nz)