14. Jun 2005 15:18
Viele US-Soldaten im Irak berichten über ihre Erlebnisse in eigenen Weblogs. Nun hat das militärische Oberkommando erstmals Regeln für Netztagebücher erlassen.
Das Memorandum legt fest, dass Soldaten prinzipiell aus dem Irak berichten dürfen. Eine Zensur findet nicht statt, Weblogs gelten künftig als private Äußerungen, die vorab nicht freigegeben werden müssen. US-Soldaten, die private Internet-Sites betreiben, müssen diese jedoch vor ihrem Einsatz im Irak bei ihrer Einheit anmelden, heißt es in dem Schreiben der Armeeführung. Die Kommandierenden wiederum sollen «einmal im Quartal» die Seiten überprüfen. Wer Informationen veröffentlicht, die der Geheimhaltung unterliegen, müsse dann gegebenenfalls mit Disziplinarmaßnahmen rechnen, heißt es.