07.06.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Apple-Chef Steve Jobs
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Spätestens 2007 wird es nur noch Apple-Computer mit Intel-Chips zu kaufen geben. Die älteren OS9-Programme werden darauf voraussichtlich nicht laufen.
Der historische Umstieg Apples von IBM- auf Intel-Chips bedeutet offenbar auch das Aus für Programme, die vor dem Jahr 2001 programmiert wurden. Grund dafür ist die Übersetzungssoftware Rosetta, die Apple für den Umstieg in sein Betriebssystem OS X einbauen muss, damit Apples Betriebssystem mit Intel-Chips funktioniert, berichtet der Onlinedienst «CNet News».
Bislang lief Apple-Software, die für das Betriebssystem OS8 oder OS9 programmiert wurde, im so genannten Classic-Mode. Diesen aber wird Rosetta voraussichtlich nicht unterstützen.
Apples Vize-Chef Phil Schiller sagte in San Francisco, die Unterstützung des Classic-Modes sei «sicherlich nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste». Zugleich sagte er, es gebe wohl kaum noch Apple-Nutzer, die überhaupt noch ältere Programme benutzten.
Bereits im Jahr 2002 hatte Apple-Chef Steve Jobs angekündigt, dass Apple ältere Programme nur eine begrenzte Zeit lang unterstützen werde. (nz)