Schon im Jahr 2050 könnte es möglich sein, mit Hilfe von Computern unsterblich zu werden. Davon zumindest geht der Chef der Abteilung Forschung und Entwicklung der Britischen Telekom, Ian Pearson, aus. Er sagte dem britischen «Observer», schon heute würden Schnittstellen zum Gehirn entwickelt. Die Rechenleistung von Computern sei zudem schon so groß, dass es absehbar sei, dass sie die Speicher- und Leistungskapazität des menschlichen Gehirns erreiche. Dann könne man alle Daten des Gehirns auf Festplatte sichern. Als Beispiel für die Leistungsfähigkeit von Rechnern nannte Pearson die neue Playstation 3 von Sony. Sie habe die Rechenleistung von etwa einem Prozent des Gehirnes und sei 35 Mal so schnell wie das Vorgänger-Modell. Bald würden deshalb Rechenprozesse möglich, wie sie auch im Gehirn ablaufen. Computer mit Bewusstsein Zwar könne man heute noch nicht absehen, wie die Entwicklung weiterer Computer verlaufe. Es werde aber bereits in absehbarer Zeit soweit sein, das menschliche Bewusstsein nachzubilden. «Wir forschen bereits daran, wie man einen Computer bauen muss, der ein Bewusstsein hat», so Pearson. So eine Technik könne man zum Beispiel sinnvoll in Flugzeugen einsetzen – um die Gefahr eines Absturzes schon frühzeitig erkennen zu können. Pearson geht auch davon aus, dass schon in Kürze erste virtuelle Welten entstehen. Er rechne damit, sagte er, dass schon im Jahr 2020 eine computer-generierte Umgebung geschaffen werden können, in der jeder mit anderen kommunizieren, Geschäfte machen und Freizeit verbringen könne. (nz)
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