25. Mai 2005 12:22, ergänzt 12:44
Die Nominierungen zum fünften Grimme Online Award stehen fest. Erneut dominieren öffentlich-rechtliche Anbieter.
Wie der Referent für den Grimme Online Award, Friedrich Hagedorn, bei der Bekanntgabe der Nominierung feststellte, gehörte innovative Formate wie „Wikis“ und Weblogs mittlerweile zur alltäglichen Online-Praxis. Sie bildeten ein wichtiges Pendant zu aufwändig gestalteten Web-Specials.Für den diesjährigen Wettbewerb habe man eine thematische und formale Öffnung der Preiskategorien vorgenommen, so Hagedorn. Trotzdem würden auch diesmal öffentlich-rechliche Websites dominieren. Insbesondere öffentlich-rechtliche Anbieter hätten Web-Specials in bemerkenswerter Qualität ins Netz gestellt. Dies zeige sich deutlich an den vier Nominierungen für Websites des ZDF, je zwei für Online-Angebote der ARD und des WDR sowie weiteren Nominierungen für Seiten des SWR und des BR.
Die Nominierungen erfolgten nach Angaben des Instituts drei Kategorien: Der Grimme Online Award Information zeiche Internet-Angebote des aktuellen Journalismus aus, «die demonstrieren, wie das Internet für neue Formen der Informationsvermittlung, vertiefende Analyse, subjektives Erzählen, aber auch für Kritik und Kontrolle eingesetzt werden kann». Der Grimme Online Award Wissen und Bildung würdige beispielhafte Internet-Angebote zur Wissensvermittlung. Der Grimme Online Award Kultur und Unterhaltung zeichne herausragende Online-Angebote aus, «die hochwertige Formate der Kulturvermittlung und Unterhaltung entwickeln»Die Preisverleihung soll am 30. Juni erfolgen. (nz)