Experten halten die zentrale Suche auf der offiziellen Bittorrent-Site deshalb für rechtlich problematisch. Mark Lemley, Jura-Professor an der Stanford Universität, sagte Wired News, die Seite mache sich so zu einem roten Tuch für die Unterhaltungsindustrie. Bittorrent habe sich von anderen Tauschbörsen unterschieden, weil es keine zentrale Vermittlung gab. Aus diesem Grund mussten zwar mehrere Bittorrent-Websites schließen, gegen die Software an sich klagte jedoch niemand.Lemley geht davon aus, dass Bittorrent gerichtlich verpflichtet werden könnte, alle illegalen Dateien aus dem Suchindex zu nehmen. «Ich denke, die Suchmaschine an sich ist nicht illegal», so Lemley. Möglicherweise würden die Bittorrent-Betreiber aber bald nur noch damit beschäftigt sein, Links zu entfernen. (nz)