Lycos speichert keine IP-Adressen der Nutzer
20.05.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Das britische Magazin «The Register» berichtet, ein Jurist der Frankfurter Universität habe von Lycos gefordert, ihm über seine gespeicherten Daten Auskunft zu geben. Zur antwort bekam er, bei Lycos würden IP-Adressen nicht gespeichert. Lediglich die DSL-Bandbreite sowie die Vorwahl des Einwahlknotens würden aufbewahrt.
Erst vor wenigen Tagen hatte ein deutsches Gericht entschieden, die Provider müssten der Unterhaltungsindustrie im Kampf gegen Raubkopierer keine Auskunft über ihre Kunden geben. Das Oberlandesgericht Hamburg entschied, die Provider seien dazu nicht verpflichtet, weil sie nicht selbst an der strafbaren Handlung beteiligt seien.

