19. Mai 2005 12:51
Fidel Castro zeigt Microsoft die kalte Schulter: Schrittweise werden die Regierungsrechner auf Kuba auf das freie Betriebssystem Linux umgestellt.
Das wird Microsoft-Gründer Bill Gates gar nicht freuen. Kuba will seine Rechner schrittweise von Microsoft auf Linux umstellen. 1500 Regierungs-Computer in dem sozialistischen Land arbeiten bereits mit dem kostenlosen Betriebssystem. Das berichtet die kubanische Tageszeitung «Juventud Rebelde». Zwar läuft das Microsoft-Programm Windows auf mehr als 90 Prozent der Computer weltweit und ist damit unangefochten das vorherrschende Betriebssystem. Doch immer mehr Regierungen steigen auf Open-Source-Software um.
Vor allem in lateinamerikanischen Staaten ist dieser Trend zu beobachten. Damit wollen sie Kosten einsparen und die Dominanz des US-amerikanischen Software-Unternehmens zurückdrängen. (nz)