13.05.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Browser Wars - Bild von Firefox
Foto: mozilla.org
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Computer-Konzern IBM empfiehlt seinen Mitarbeitern, nicht länger den Internet Explorer zu verwenden. Es gebe gleich mehrere Gründe für einen Umstieg auf Firefox, hieß es.
Im Hause IBM sollen alle Mitarbeiter statt dem Internet Explorer künftig den alternativen Browser Firefox benutzen. Die Konzernzentrale verschickte am Freitag eine entsprechende Mitteilung und stellte Firefox auf den hausinternen Servern zum Download bereit.
Die Nachrichtensite «CNet News» berichtet, IBM-Mitarbeiter würden zudem vom hausinternen IBM-Support bei der Umstellung unterstützt. Der Konzern mit seinen mehr als 300.000 Mitarbeitern ist bislang das größte Unternehmen, das auf Firefox umrüstet.
Konzern-Sprecher Brian Truskowsky sagte, man wolle mit dem Schritt freie Software unterstützen, die auf Industriestandards aufsetze. Damit kritisierte er indirekt die proprietären Active-X-Komponenten des Internet Explorer, die immer wieder Sicherheitslücken aufweisen und Probleme verursachen.
Kostensenkung durch Marke EigenbauTruskowsky sagte, zugleich hoffe man bei IBM, mit Firefox die Kosten wesentlich senken zu können. Da es möglich sei, für den Browser eigene Erweiterungen zu programmieren, werde man viel Geld sparen. Zudem werde IBM damit unabhängiger.
Ein Analyst sagte zu der Entscheidung von IBM, sie werde voraussichtlich Signalwirkung auch für andere Firmen haben. Möglicherweise würden auch sie Firefox nun als Alternative zum Internet Explorer betrachten. (nz)