Videospiel «Pac-Man» wird 25
«Paku» heißt das klappende Geräusch lautmalerisch auf japanisch, und so entstand «Puck Man», das Videospiel, das am 12. Mai 1980 vom Computerspiel-Entwickler Namco in Japan veröffentlicht wurde. 1981 erschien das Spiel dann in den USA - diesmal aber unter dem Namen «Pac-Man». Man hatte sich zu der Namensänderung entschlossen, da man befürchtete, dass unreife Jungen den Original-Namen zu «Fuck Man» verulken würden.
Die Zahl der verkauften Spiele gab Namco Recht: 1999 und 2002 verkauften sich von «Pac Man World» beziehungsweise «Pac Man World 2» jeweils mehr als eine Million Spiele. Namco, der Anfang Mai dieses Jahres mit dem Tamagotchi-Hersteller Bandai verschmolz, kündigte unterdessen vier neue Pac-Man-Versionen an.
Das Prinzip des Spiels, das vom Spieledesigner Toru Iwatani entwickelt wurde, war denn auch leicht zu begreifen: Mit einem Joystick steuerte der Spieler die Figur durch das Labyrinth. Der Smiley musste Punkte fressen und lief dabei selbst Gefahr, von Gespenstern gefressen zu werden. Fraß er einen Bonuspunkt, konnte er jedoch selbst für eine bestimmte Zeit Gespenster vernichten. Hatte Pac-Man alle Punkte gefressen, gelangte der Spieler in ein höheres Level, in dem die Verfolgungsjagd nun wesentlich schneller ablief.
Insgesamt könnte der Spieler 256 Level durchlaufen, aber noch ist unklar, ob dies überhaupt zu schaffen ist. Mitchell ist bereit, dem Spieler 100.000 Dollar zu zahlen, der beweisen kann, das letzte Level durchlaufen zu haben. Nach eigenen Angaben hat Mitchell dieses Level bereits mehrere hundert Mal erreicht.
Im Jahr 1982 meinte der damals achtjährige Jeffrey R. Yee, das 256. Level beendet zu haben. Jedenfalls erhielt er vom damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan ein Glückwunschschreiben, da er einen Punktestand von 6.131.940 Punkte gemeldet hatte. Dies wäre nur möglich, wenn er auch das letzte Level durchlaufen hätte. Beweisen konnte er diesen vermeintlichen Weltrekord jedoch nicht. (nz)

