Hunderte US-Städte wollen kabellos surfen
«Wir sehen das als einen Service an wie Wasser, Abwasserkanäle, Parks und Erholungsmöglichkeiten», erklärte er sein Vorhaben. Bis Herbst will er in der gesamten Stadt den freien Internetzugang ermöglichen.
Ein freier ober billiger Internetzugang bringt nach Meinung der Befürworter viele Vorteile mit sich: Er befördere die lokale Wirtschaft, verbessere Polizei-Kontrollen und andere städtische Einrichtungen. Zudem ermuntere er die Bewohner ärmerer Viertel, ebenfalls das Internet zu nutzen.
Allison Remsen, Sprecherin der «U.S. Telecom Association» sagte: «Gemeinden müssen sich heute so vielen Herausforderungen stellen - warum um alles in der Welt sollten Städte Millionen von Steuergeldern verschwenden, um mit Betreibern zu konkurrieren, die bereits einen schnellen Internet-Service anbieten?»
Die Städte machen wiederum für ihre Entscheidung das Verhalten der Kabelgesellschaften verantwortlich: Es sei nicht ihr Ziel, mit kommerziellen Anbietern zu konkurrieren, sagten sie. Sie wollten jedoch nicht an bestimmte Firmen gebunden sein. Viele Gesellschaften hätten kein Interesse gezeigt, WLAN, freie oder verbilligte Dienste einzurichten. Manche hätten sich sogar dagegen gesperrt, Breitbandzugänge anzubieten, sagten Mitarbeiter. (nz)

