Mit ihrem Vorhaben ziehen die Befürworter dieser Initiative allerdings den Protest der Telekommunikationsgesellschaften auf sich, die Breitbandzugänge verkaufen und sich gegen die Pläne wehren. Auf ihr Betreiben hin haben bereits 13 Staaten Gesetze verabschiedet, die es Städten verbieten, eigene Netze anzubieten.Allison Remsen, Sprecherin der «U.S. Telecom Association» sagte: «Gemeinden müssen sich heute so vielen Herausforderungen stellen - warum um alles in der Welt sollten Städte Millionen von Steuergeldern verschwenden, um mit Betreibern zu konkurrieren, die bereits einen schnellen Internet-Service anbieten?»
Die Städte machen wiederum für ihre Entscheidung das Verhalten der Kabelgesellschaften verantwortlich: Es sei nicht ihr Ziel, mit kommerziellen Anbietern zu konkurrieren, sagten sie. Sie wollten jedoch nicht an bestimmte Firmen gebunden sein. Viele Gesellschaften hätten kein Interesse gezeigt, WLAN, freie oder verbilligte Dienste einzurichten. Manche hätten sich sogar dagegen gesperrt, Breitbandzugänge anzubieten, sagten Mitarbeiter. (nz)