03. Mai 2005 16:51
Die Internet-Szene feiert sich selbst: In New York wurden am Dienstag die Webby-Awards bekannt gegeben. Der deutsche Kandidat ging leer aus.
Der frühere US-Vizepräsident Al Gore, die Suchmaschine Google, und Mercedes-Benz USA sind Gewinner der diesjährigen Internet-Preise «Webby-Awards». Das gab die Jury am Dienstag in New York bekannt. Der einzige deutsche Kandidat ging leer aus. Die Webseite www.carstuckgirls.com aus Aachen war in der Kategorie «Sonderbares» nominiert gewesen.
Die Webby Awards werden zum 9. Mal von der «Academy of Digital Arts and Sciences» vergeben. Neben deren Jury entschieden zusätzlich etwa 200.000 internetnutzer aus der ganzen Welt über Preise. Die Preise selbst werden am 6. Juni bei einem Gala-Abend in New York überreicht.
Starkoch Jamie Olivier setzte sich in der Kategorie «Celebrity/Fan» gegen die Seiten von Hollywood-Schauspieler Bruce Willis, die Muppets und Komiker Adam Sandler durch. Eine der vielen Preise, die von den Internetnutzern gewählt wurden, ging an www.bookcrossing.com. Die Webseite organisiert es, Bücher an einem öffentlichen Platz zu finden und weiterzugeben. (nz)