Dieser Behauptung widersprach inzwischen die Präsidentin der Mozilla Foundation, Mitchell Baker. «Auch die steigende Popularität des Webbrowsers Firefox würde nicht zu annähernd so vielen Sicherheitsproblemen führen, wie sie Microsoft mit seinem Internet Explorer hat», sagte sie im Rahmen einer Diskussion dem Nachrichtendienst CNet. Zugleich sagte sie, «niemand ist perfekt».Viele Fehler hätten dank der Open-Source-Entwickler im Vorfeld behoben werden können, so Baker. Zudem komme Firefox zugute, dass er nicht wie der Internet Explorer in das Betriebssystem eingebettet sei. Auch der Verzicht auf ActiveX reduziere die Anfälligkeit.
Erst in der vergangenen Woche war die Version 1.0.2 von Firefox veröffentlicht worden. Sie behebt unter anderem ein Sicherheitsleck bei der Anzeige von GIF-Dateien, worüber ein Angreifer Programmcode auf einem fremden System ausführen könnte. Zudem musste mit dem Update ein Sicherheitsloch im so genannten Sidbar-Panel behoben werden – legte ein Nutzer ein Bookmark in der Sidebar ab, konnte darüber ebenfalls beliebiger Code ausgeführt werden. (nz)