08.02.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Google Maps Screenshot: nz
Screenshot: nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Suchmaschine Google hat mit «Maps» einen eigenen Kartendienst gestartet. Das Angebot ermöglicht es erstmals, sich im Kartenraum zu bewegen.
Google hat mit «Google Maps» einen eigenen Kartendienst mit integriertem Routenplaner vorgestellt. Das Angebot, das sich momentan im Beta-Test befindet, bietet vorerst nur Kartenmaterial aus den USA. Es ist mit den bereits gestarteten Lokalsuchfunktionen vernetzt, die Google ebenfalls bislang nur in seinem Heimatmarkt anbietet.
Interaktive KarteIm Gegensatz zu anderen Kartendiensten ist das Google-Angebot vollständig interaktiv: Man kann die Karte mit der Maus bewegen und direkt in sie hineinzoomen. Der Aufbau der Karten erfolgt in hoher Geschwindigkeit.
Neben reinen Adressdaten findet Google Maps auch Geschäfte und wichtige Einrichtungen; sie erden jeweils mit kleinen Fähnchen signalisiert. Ein Klick genügt dann, um weitere Detailinformationen zu erfahren. Die Bedienung der Karte kann auch über die Tastatur erfolgen. Der integrierte Routenplaner stellt Fahrtrichtungen sprachlich dar, erklärt, dass man sich etwa nach links halten soll. Das Planungsmodul ist zudem in die Karte integriert.
Speicher-Funktion geplantDie Firma plant, künftig auch eine Speicher-Funktion zu integrieren - Ergebnisse können dann auf dem heimischen Computer gespeichert werden. Bislang arbeitet «Google Maps» nur mit Internet Explorer 5.5 und höher sowie aktuellen Browsern der Mozilla-Familie, darunter Firefox, zusammen. Der Dienst soll aber demnächst für weitere Web-Programme angepasst werden.
Das Kartenmaterial, das Google verwendet, stammt vom Anbieter Navteq. Experten gehen davon aus, dass die Suchmaschine demnächst auch Echtbilder für seinen Maps-Dienst verwenden könnte - kürzlich hat Google einen Spezialisten für Satellitenaufnahmen übernommen.