29. Jan 2005 18:30
Ein Bundesgericht hat einen 19-Jährigen zur Mindeststrafe von anderthalb Jahren wegen Verbreitung eines Computerwurms verurteilt.
Wegen der Verbreitung eines Computerwurms muss ein amerikanischer Schüler für 18 Monate ins Gefängnis. Der 19-Jährige hatte eine Variante des Wurms «Blaster» in Umlauf gebracht und wurde dafür von einem Bundesgericht in Seattle zur Mindeststrafe verurteilt, berichtet die «Seattle Times» Der Schüler war im August 2003 in Minneapolis festgenommen worden. Ihm drohten bis zu 10 Jahre Haft. Die Richterin begründete die milde Strafe mit mentalen Problemen des Jugendlichen zur Tatzeit und mit seiner Reumütigkeit vor Gericht. Als Urheber einer Variante des gefährlichen Blaster-Wurms hatte er 48.000 Rechner lahm gelegt. (nz)